Co3Learn

Communication, Cooperation, Collaboration

Mehrere Personen sitzen um einen Tisch mit Arbeitsmaterialien. Mehrere Personen sitzen um einen Tisch mit Arbeitsmaterialien. Mehrere Personen sitzen um einen Tisch mit Arbeitsmaterialien. © Jacob Lund Photography / stock.adobe.com

Digitale Werkzeuge für kollaboratives Lernen und Lehren

Im gemeinsamen Verbundprojekt Co3Learn entwickelt die Leibniz Universität Hannover mit der TU Braunschweig und der Georg-August-Universität Göttingen eine digitale Toolbox für das gemeinsame Lernen und Erarbeiten von Lerninhalten. Dazu werden Studierende und Lehrende gesucht, die sich in mehreren Veranstaltungsformaten einbringen wollen, um Ihre Ideen und Wünsche in die Gestaltung der digitalen Lehre aktiv einfließen zu lassen.

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DIE VISION

Gemeinsam lernende Studierende inspirieren sich in ihren Lernprozessen gegenseitig und sind zusammen erfolgreich. Sie bilden heterogene Lern- und Arbeitsgruppen, die sowohl vertrauensvoll als auch effektiv zusammenwirken und den Mehrwert der Erfahrung der Zusammenarbeit wertschätzen. Sie entwickeln Skills, die sie befähigen kooperativ und aktiv sinnstiftend die Zukunft mitzugestalten und schöpfen dafür die diversen Möglichkeiten digitaler Kooperationstools aus.

Diese Vision verfolgt das von der Stiftung für Innovation in der Hochschullehre geförderte gemeinsame Verbundprojekt Co³Learn (Communication, Cooperation, Collaboration) der Technischen Universität Braunschweig, der Leibnitz Universität Hannover und der Georg-August-Universität Göttingen. Als Projekt welches digitale Kooperation als inhaltlichen Kern fokussiert, folgen wir deshalb den Werten Offenheit und Toleranz und verlassen als Projektteam konsequenterweise auch herkömmliche Formen der Zusammenarbeit.

Im Mittelpunkt steht die Unterstützung von Lernerfahrungen, die die Potentiale heterogener Studierendengruppen nutzbar machen, indem sie die Bildung kooperativer Lerngruppen, die Qualität der Zusammenarbeit und das soziale Erleben im digitalen Raum fördern. Kooperation wird auf drei Ebenen mit steigendem Anspruch an soziale Interaktion und Technologie definiert: den gegenseitigen Austausch, die arbeitsteilige Kooperation und die kollaborative Konstruktion von Inhalt.

Ziel des Projekts und unsere Mission ist deshalb die Förderung digitaler kooperativer Prozesse auf diesen Ebenen und entsprechender digitaler Kompetenzen von Studierenden und Lehrenden. Dafür werden zusammen mit Stakeholder*innen Bedarfe für formelle und informelle Lehr-Lern-Settings gesucht und Lösungen in Form von digitalen Tools und Konzepten für die Zusammenarbeit erprobt, evaluiert und in Fächern verankert. Im Ergebnis steht eine mit ausgewählten digitalen Werkzeugen bestückte Toolbox, welche für Studierende und Lehrende verfügbar ist und den Einsatz in der Lehre und in informellen Lernsettings ermöglicht. Diese Toolbox wird in die vorhandenen Strukturen und Prozesse der Hochschulen direkt eingebunden.

Da Kooperation in den Köpfen beginnt und gelebt werden muss, wird das Projekt diesen Ansatz in verschiedenen Szenarien erproben, Feedbackprozesse etablieren und die gemachten Erfahrungen auf einem Hub teilen.


GEPLANTE VERANSTALTUNGEN

Ein Workshop mit zwei Personen an einem Flipchart davor mehrere sitzende Personen. Ein Workshop mit zwei Personen an einem Flipchart davor mehrere sitzende Personen. Ein Workshop mit zwei Personen an einem Flipchart davor mehrere sitzende Personen. © master1305 / stock.adobe.com
  • #DigitalThinking Workshops

    Die #DigitalThinking Workshops sind der zentrale Raum, um Verbesserungen des digitalen Lehrens und Lernens anzustoßen. In dieser Veranstaltungsreihe treten Sie in Kontakt mit Studierenden und Lehrenden der drei Verbunduniversitäten und tauschen sich über die aktuellen Bedürfnisse der digitalen Lehr- und Lernkultur aus.

    Dabei folgen die Workshops unseren "drei Co-Schwerpunkten":

    1. Communication
    2. Cooperation
    3. Collaboration


    Die Workshops konzentrieren sich jeweils auf einen dieser drei Themenbereiche und setzen sich aus zwei Teilen zusammen:

    In einem ersten Treffen werden durch Workshop-Aktivitäten Anreize zur Formulierung von Anforderungen an digitale Tools geschaffen. Diese Anforderungen und Bedürfnisse fließen direkt in die Recherche zu möglichen Tools ein und formen damit das Ziel des Projekts: Die Toolbox.

    In einem zweiten Treffen können Sie eigenständig die von uns recherchierten Tools zusammen mit anderen Lehrenden und Studierenden testen und anschließend bewerten. Sie entscheiden mit, welche Tools es in die Toolbox schaffen und welche Ihren Anforderungen nicht genügen.

    Melden Sie sich jetzt zum nächsten Workshop an!

    Kommunikation

    • Montag, 16. Mai 2022 | 14.00–17.30 Uhr

    Kollaboration

    • Termine folgen in Kürze

    Kooperation

    • Termine folgen in Kürze
  • #DigitalExperience Workshops

    Mit unseren #DigitalExperience Workshops möchten wir den Studierenden der Verbunduniversitäten Raum für neuartige, digitale Erfahrungen bieten. Die Workshops werden zu unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten angeboten und finden außerhalb des Curriculums statt.

    Frei von Leistungs- oder Notendruck können die Studierenden innovative Vorgehensweisen und neuartige Tools im digitalen Raum testen und Future Skills auf- und ausbauen. Es findet ein gemeinsamer, intensiver Austausch statt. Die Studierenden können aktiv an der Gestaltung der Workshopreihe teilnehmen, indem sie Feedback und Wünsche an uns kommunizieren und damit Einfluss auf künftige Themen nehmen.

    Ihr habt bereits jetzt eine Idee oder ein Thema, welche(s) in der #DigitalExperience-Workshopreihe vorkommen sollte? Schreibt uns Eure Vorschläge an doepking@zqs.uni-hannover.de

  • Studierendenkongress

    Geplant für den
    05.–07. Oktober 2022

    Insbesondere die Corona-Pandemie hat in den letzten Jahren zu einer Digitalisierung der Hochschulkultur geführt und die Universitätslandschaft vor neue Herausforderungen gestellt. Dabei kam der persönliche Austausch unter Studierenden oft zu kurz. Der Studierendenkongress möchte hier ansetzen und Studierende aus ganz Niedersachsen an einen Tisch holen.

    Bei diesem mehrtägigen Event steht der Erfahrungsaustausch und die Idee gemeinsam etwas zu bewegen im Vordergrund:

    • Welche Themen haben Euch in den letzten digitalen Semestern besonders bewegt?
    • Welche Unterstützung und Hürden habt Ihr erfahren?
    • Welchen Handlungsbedarf seht Ihr in der digitalen Lehre?

    Diese Fragen und Themen werden durch Redebeiträge von Expert*innen und Studierenden verschiedener Universitäten angereichert und zur Diskussion gestellt. Dabei könnt Ihr auch selbst die Initiative ergreifen und mit anderen Studierenden in den Austausch kommen.

    • Gab es Tools, die Euch in Eurem Studienalltag besonders unterstützt haben und die Ihr gerne teilen möchtet?
    • War ein Konzept Eurer Universität oder Studiengruppe besonders zielführend und könnte Anregungen für die Zukunft schaffen?

    Euer gemeinsam erarbeitetes Wissen fließt in die Erstellung des digitalen Toolkoffers, der niedersachsenweit bereitgestellt wird, ein und gestaltet so die Lernlandschaft direkt mit. Ziel des Kongresses ist eine gemeinschaftliche Erfahrung für Studierende, die sich in einem Wir-Gefühl im Hinblick auf die digitale Lehr- und Lernkultur äußert.

    Wenn Ihr Anfang Oktober in der Studierendenstadt Göttingen dabei sein und ein paar Tage im aktiven Austausch verbringen möchtet, dann könnt Ihr Euch hier demnächst anmelden.


KONTAKT

M.A. Jan-Christoph Ahrens
M.A. Inga Döpking
Adresse
Im Moore 17 c
30159 Hannover
Adresse
Im Moore 17 c
30159 Hannover
Dr. Rüdiger Rhein
Adresse
Callinstraße 14
30167 Hannover
Gebäude
Raum
004
Adresse
Callinstraße 14
30167 Hannover
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M.A. Katharina Stimming
Adresse
Im Moore 17c
30167 Hannover
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M.Sc. Maximilian Harders
Adresse
Im Moore 17c
30167 Hannover
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Im Moore 17c
30167 Hannover

Studentische Hilfskräfte


Das Projekt Co3Learn wird gefördert aus Mitteln der Stiftung Innnovation in der Hochschullehre. Projektlaufzeit: 01.08.2021 – 31.07.2024 mit bewilligten Fördermitteln von 4.155.930 Euro.