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3302: Sicherheit im Umgang mit Konflikt- und Gewaltsituationen
16 Nov
16. Nov. 2019
Seminar

3302: Sicherheit im Umgang mit Konflikt- und Gewaltsituationen

Confident Conflict Management


Lehrperson:

Heiko Schuiling
Dipl. Sozialpädagoge, syst. Anti-Gewalt- und Deeskalations-Trainer®, Schulsozialarbeiter

Termine:

Freitag, 15.11.2019, 15 -20 Uhr,
Samstag, 16.11.2019, 09-17 Uhr,
Freitag, 22.11.2019, 15-20 Uhr und
Samstag, 23.11.2019, 09-17 Uhr (pünktlich zur vollen Stunde)

Inhalt:

Sicherheit im Umgang mit Konflikt- und Gewaltsituationen. Handlungsorientiertes Training auf der Basis Konfrontativer Pädagogik am Beispiel eines präventiven Anti-Gewalt-Trainings. Verbale Gewalt, körperliche Auseinandersetzungen, psychische Gewalt und Mobbing gehören heute leider zum Schulalltag. Diese Grenzüberschreitungen und Gewalthandlungen richten sich sowohl gegen Mitschülerinnen und Mitschüler als auch gegen Lehrkräfte. Im Schulalltag tritt besonders die Vermittlung von Wissen immer häufiger in den Hintergrund. Gleichzeitig sind Lehrkräfte stärker in ihren pädagogischen Kompetenzen gefragt und gefordert. Ihnen wird ein hohes Maß an Flexibilität, Kompetenz, Gelassenheit und Sicherheit im Umgang mit Konflikten und Gewaltsituationen abverlangt. Dieses praxisorientierte Seminar setzt genau an dieser Stelle an. Ziel ist es, angehenden Lehrkräften funktionierende und präventive Handlungsstrategien und Interventionsmöglichkeiten für Gewaltsituationen zu vermitteln. Die Seminarteilnehmenden sollen an Sicherheit im pädagogischen Handeln für die Praxis gewinnen:
Wie setze ich klare Grenzen?
Welche Konsequenzen gibt es bei Regelverstößen und wie setze ich sie durch?
Wie ist mein professioneller Blick auf die Schülerinnen und Schüler?
Wie gelingt es mir, die Klassengemeinschaft zu stärken und zu fördern?
Wie fördere ich soziale Kompetenzen?
Wie stelle ich Bezug zu der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler her?
Wie verhalte ich mich in Gewaltsituationen?
Wie greife ich deeskalierend ein?
Wie kann ich Gewalt und Mobbing vorbeugen?

Anhand von Übungen, Rollenspielen, Fallbeispielen und kollegialer Diskussion sollen möglichst viele Lernerfahrungen gemacht und diese Fragen bearbeitet werden. Hierbei erhalten Sie die Möglichkeit, selber einige Einheiten eines präventiven Anti-Gewalt-Trainings zu erleben.

Lernziele:

  • Kennenlernen der konfrontativen Pädagogik am Beispiel eines präventiven Anti-Gewalt-Trainings
  • Klärung der eigenen Haltung zu den Themen Konflikt und Gewalt
  • Bewusstmachung der eigenen Körpersprachwirkung
  • Erweiterung der Deeskalations- und Interventionsstrategien
  • Kennenlernen verschiedener Konfrontationslevel und -methoden
  • Reflexion des eigenen Umgangs mit Aggression und Grenzüberschreitungen
  • Entwicklung einer eigenen konfrontativen Bereitschaft

Studienleistungen:

Vollständige und aktive Teilnahme, Beteiligung an praktischen Übungen und Rollenspielen, Reflexion von praktischen Übungen, Präsentationen von Arbeitsergebnissen, Erledigung von möglichen Aufgaben zwischen Blockterminen

Anmeldung:

Über Stud.IP

Leistungspunkte:

2 Leistungspunkte Bachelor- und Master-Studiengänge der Leibniz Universität Hannover, genaue Informationen für Ihren Studiengang unter https://www.sk.uni-hannover.de/lp_studiengaenge.html

Fächerübergreifender Bachelor „Schulischer Schwerpunkt“

a) Studienbeginn vor 01.10.2019: Pflichtmodul Schlüsselkompetenzen Bereich B
b) Studienbeginn nach 01.10.2019: Pflichtmodul Schlüsselkompetenzen: nicht anrechenbar

Fächerübergreifender Bachelor „Außerschulischer Schwerpunkt“:
Pflichtmodul Schlüsselkompetenzen Bereich B

B.Sc. Technical Education
a) Studienbeginn vor 01.10.2019: Pflichtmodul Schlüsselkompetenzen Bereich C
b) Studienbeginn nach 01.10.2019: Pflichtmodul Schlüsselkompetenzen Bereich C

Schulpraxis: Bereich Sozialkompetenz

Termin

16. Nov. 2019

Ort

über Stud.IP